Stielstich

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Der Stielstich

Der Stielstich ist einer der bekanntesten und ältesten Linienstiche. Er ist zum Sticken von geschwungenen Konturen, aber auch zum Füllen ganzer Motive geeignet.

Der Stielstich wird häufig in Verbindung mit dem Plattstich angewendet und lässt sich auf auszählbarem Gewebe, aber auch auf allen anderen Stoffarten gleich gut arbeiten. Er wird immer von links nach rechts ausgeführt. Bei Rundungen lässt man die Stiche nach innen hin kleiner werden. Bei Zweigen und Stielen stickt man zu Beginn den Hauptstiel und arbeitet danach die Blattadern an den Hauptstiel heran.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Stielstich - Abbildung 1

Schritt 1

Oberhalb der gestrichelten Linie ausstechen, danach in einiger Entfernung knapp unterhalb der gestrichelten Linie einstechen, auf halber Stichlänge oberhalb der Linie ausstechen und die Nadel durchziehen.

Stielstich - Abbildung 2

Schritt 2

Den Stickfaden nach unten legen, die Nadel rechts in gleichem Abstand des vorherigen Stiches unterhalb der Linie einstechen und oberhalb des letzten fertigen Stiches ausstechen. Die Nadel durchziehen.

Stielstich - Abbildung 3

Schritt 3

Den Stickvorgang in gleicher Weise fortführen und darauf achten, dass die Garnschlinge immer unten liegt und die Stichlängen in gleichmäßigen Abständen gearbeitet werden, damit eine klare Kontur entsteht.

Stielstich - Abbildung 4

Schritt 4

Die gestickte Linie sieht etwas anders aus, wenn der Ausstich direkt an den Einstichpunkten des Vorstiches schließt und der Stickfaden während der Arbeit nach oben gelegt wird. Auch hier auf gleich lange Stiche achten.

Stielstich - Abbildung 5

Schritt 5

Für geschwungene Konturen eignet sich der Stielstich ganz besonders gut, aber auch für Muster-Umrandungen lässt er sich gut verwenden. Neben der leicht geschwungenen Kontur wurde eine zweite gearbeitet. Die Stiche müssen exakt nebeneinander ausgeführt werden. Auf diese Weise lassen sich ganze Flächen füllen.

Stielstich - Abbildung 6

Schritt 6

Bei dieser Abbildung wurden 3 Stielstichlinien dicht nebeneinander ausgeführt, wobei die mittlere Linie eine andere Farbe erhielt. Ob der Arbeitsfaden nun über oder unter der Nadel liegt (siehe Abbildung 3 und 4), stets sollte der Stickvorgang so fortgeführt werden, wie er begonnen wurde, damit die Art der Stickerei einheitlich erhalten bleibt.

Stielstich - Abbildung 7

Schritt 7

Auch zum Füllen von Mustern lässt sich der Stielstich besonders gut verwenden. Beim Sticken von Rundungen beginnt man am besten am Außenrand.

Stielstich - Abbildung 8

Schritt 8

Bei Ausführung der Stickerei zuerst Stiele und Blätter arbeiten, danach die runden Flächen füllen. Die Stiche am Außenrand größer und zur Mitte hin kleiner sticken.

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